Am liebsten schreibe ich romane in denen so manche leiche auftaucht...
ein schuss humor darf dabei nicht fehlen.


Autorensteckbrief:

Name: Cathrin Moeller

Sternzeichen: typische Waage – nehmen Sie mich auf eine Dschungelexpedition mit!
Ich verhandle solange mit der Schlange, die uns angreift, bis sie sich selbst in den Schwanz beißt.

Augenfarbe: grün

Besonderes Merkmal: klein und zierlich

Geburtsort: Leipzig

Wohnort: Ein Dorf in der tiefsten Provinz, wo der sprichwörtliche Hund begraben ist, aber die Natur gleich hinterm Haus beginnt.

Familienstand: verheiratet

Kinder: Zwei

Ausbildung: Abitur, Erzieherin, Diplomsozial- und Theaterpädagogin

Bevor das Schreiben zu meinem Beruf wurde, habe ich meine Brötchen als Erzieherin in Kinderheim und Kindertagesstätte sowie als Diplomsozial- und Theaterpädagogin verdient. Ich habe gefühlte hundert Theaterprojekte inszeniert und tausend Workshops gegeben, einen Theaterverein aufgebaut und die Theaterakademie Sachsen mit gegründet, wo ich auch heute noch einen Schreibtisch habe.
Seit 2011 arbeite ich freiberuflich, gebe Workshops, coache kulturelle Bildungsprojekte und schreibe Bücher.
Ich bin Mitglied im Syndikat und den Mörderischen Schwestern sowie in der Vereinigung Deutscher Liebesromanautoren (DeLiA).

 

Antworten auf die am häufigsten
gestellten Fragen:

 

Wann und wie schreibst du?
Meine kreativste Zeit ist morgens um fünf. Dann schleiche ich mich auch sonntags ins Wohnzimmer und kuschle mich mit dem Laptop und unserem Hund Herrn Giovanni aufs Sofa. Mein Schreiblabor ist gleich nebenan. Erwachen meine Mitbewohner, experimentiere ich dort mit Worten und Sätzen weiter. Dabei gehe ich nach der heuristischen Methode „Versuch und Irrtum“ vor, um die Probleme der Figuren zu lösen. Ich nehme bewusst die Möglichkeit von Fehlschlägen in Kauf bis ich das gewünschte Ergebnis erzielt habe und meine Heldin ihre Lektionen gelernt hat.

Was ist das Besondere an deinen Figuren?
Meine Protagonistinnen begehen zu Anfang der Geschichten folgenschwere Fehler. Sie gehen los um diese wieder auszubügeln. (Das scheint irgendwie mein Thema zu sein?)

Woher nimmst du deine Inspiration?
Um meine Fantasie in Gang zu setzen reicht mir manchmal ein Sinneseindruck, ein Wort, das ich irgendwo höre. Den Ausgangspunkt zu meinem neuen Roman "Mordsacker" lieferte der Gestank nach Gülle, ein ungewollt mitgehörtes Gespräch zweier Frauen über ihre eingeschlafenen Ehen und ein heruntergefallener Becher Quark.
Mit der Assoziation: Quark - Milch - Kuh - Kudamm - Kuhdorf stand die Grundidee fest: Protagonistin verschlägt es ungewollt und selbstverschuldet vom Kudamm aufs Kuhdorf.

Welche Lektüre liegt auf deinem Nachttisch?
Spannungsliteratur; ich lese hauptsächlich Romane von Ingrid Noll, Fred Vargas,
Sebastian Fitzek, Karin Slaughter, Jo Nesbø, Simon Beckett, Jussi Adler Olsen,
Elisabeth George, Rita Falk.
Es kann aber auch ein Jugendroman von Kerstin Gier oder Humor von David Safir sein.
Noch ungelesen aber ganz oben auf dem Bücherstapel liegt "tschick" von Wolfgang Herrendorf.


Wem das immer noch nicht reicht, der findet noch mehr Antworten unter:

Interview mit Katis-Bücherwelt